Natalija Frank

  *weil das Glas immer halb voll ist

Ich habe über 25 Jahre Erfahrung in Pflege, Betreuung und Beratung – speziell auch im Bereich Brustkrebs.

Als Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester ist es mir ein wichtiges Anliegen diese Erfahrung mit Patientinnen, Betroffenen und Angehörigen zu teilen.

Ihre Natalija Frank




Weil Ihre Meinung zählt!

Geschichten aus dem Leben – Patient(inn)en erzählen. Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass Sie Ihre Erkrankung und die Zeit Danach mit einem größtmöglichen Grad an Normalität leben können. Dazu kann der Austausch mit anderen Patient(inn)en oder auch Angehörigen eine große Hilfe sein. Und eine starke Stütze in den schwierigeren Zeiten.

Hier möchte ich Ihnen Raum geben, Fragen zu stellen oder Ihren Gefühlen Luft zu machen.

Klicken Sie hier um mir eine Email mit Ihren Fragen oder/und Wünschen zu schicken.


 


Patientinnen schreiben mir...
von 2014-06-22 13:44:00

Die großen Regeln des Glücks

 von Anton Österreicher, 96 Jahre alt

Schau dir ein Sonnenaufgang an
Sage oft Danke
Sage oft Bitte

Lebe unter deinen Verhältnissen
Schau den Menschen in die Augen
Habe einen festen Händedruck

Fahre einfache Autos,
aber leiste dir ein gutes Haus.

Trinke ein Glas Wein,
ohne einen Grund.

Gib alles zurück,
was du dir geliehen hast.

Behalte deine Geheimnisse bei dir.

Gib nie einen Menschen auf,
Wunder passieren täglich.

Gib deine Fehler zu.

Sei tapfer,
wenn du es nicht bist – tue so
keiner merkt den Unterschied.

Wähle deine Lebenspartner sorgsam
Denn davon hängt dein Glück
Und deine Zukunft ab.

Lache oft
Es kostet nichts und es ist auch unbezahlbar.

Lerne zuhören,
denn das Glück klopft oft nur leise

Nimm dir die Zeit an Blumen und Rosen dich zu erfreuen.

Meide negative Menschen.

Sei höflich,
aber nicht mehr als notwendig.

Gib Menschen immer eine zweite Chance,
aber nie eine dritte.

Werde zum positivsten Menschen denn du kennst.

Wenn du musst schlag zu,
aber treffe hart.

Lebe dein Leben als Ausrufezeichen,
aber nie als Fragezeichen.

Bestimme dein Leben selbst.

Schau abends in den Sternenhimmel.

Und die letzte Regel:
Stelle deine Uhr immer 5 Minuten vor.


Foto "Engel", gemacht von mir in Primosten, Kroatien 

Liebe Natalija,

ich wollte Ihnen schon die ganze Zeit schreiben, habe es aber immer wieder aufgeschoben. Bitte um Verzeihung!

Ich war unendlich froh, dass ich im Februar dank Ihrer wunderbaren Unterstützung meine Haare behalten durfte. Ich habe es Ihnen gesagt – und das war wirklich so: Sie waren in dieser schweren Zeit wie ein Engel für mich.

Ich habe seit meiner Diagnose mental sehr an mir gearbeitet, ich bin nicht mehr dieselbe wie vorher. Der Krebs war für mich wie ein Paukenschlag. Ein Zeichen, um eine längst fällige Veränderung in meinem Leben  einzuleiten.Ich hatte und habe einen tollen Psychoonkologen, habe eine Familienaufstellung für Krebspatienten gemacht, habe auch andere Hilfestellungen angenommen – vor allem aber habe ich mich sehr viel mit mir allein beschäftigt.

Natürlich gibt und gab es immer wieder schwere negative Gefühle und Ängste. Immer stärker aber ist etwas Neues in mir gewachsen : Ich bin positiver und fast zufriedener wie vor meiner Krankheit geworden.  

Alles Liebe,

Patricia B. 

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Vielen Dank für die Information, Frau Frank! 

Ich hatte leider keine Gelegenheit die Sendung zu sehen, dennoch Dankeschön! 

Wir sehen uns zum letzten Mal am 12.Juli. Dann ist die Therapie zu Ende 😊 Haare wachsen bereits tüchtig...

Herzlichen Dank für Ihre immer aufmunternden Worte und die Unterstützung! Bitte auch an ihr Team. War eine echte Wohltat! Ich spreche auch für meine Schwester (sie hat noch einen Termin mehr als ich).

LG, Susanne P.

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Liebe Frau Frank!

Bereits ca 5 Wochen nach der letzten Chemotherapie ist meine Haarpracht wieder sehr gut herzeigbar und Business tauglich 😊

Nochmals herzlichen Dank für alles!

Von Herrn XXX habe ich gehört, dass die Möglichkeit der Kühlhaube im AKH leider nicht mehr angeboten wird. Sehr schade, da es meiner Meinung nach unglaublich wichtig für Psyche während und Erholung nach der anstrengenden Therapie ist.

Besonders wichtig überhaupt für Frauen und noch wichtiger wenn man im Berufsleben bleibt. Augenbrauen und Wimpern werden wohl noch viel länger Zeit benötigen um nachzuwachsen.

Herzlichen Dank noch mal für alles an sie und ihr Team!

Foto finden sie im Anhang.

Lg, Silke

PS: Die Therapie wird jetzt mit der Bestrahlung abgeschlossen. Bei meiner Schwester und mir sieht die Prognose glücklicherweise sehr gut aus. Auch die Nebenwirkungen klingen langsam ab.

+++++++++++++++++

Hallo Schwester Natalija,

ich freue mich immer, von Ihnen zu hören. Ich hoffe, es geht Ihnen gut. Wäre gespannt, wie alt Ihre Kinder sind und was sie so tun.....
Mir geht es soweit gut, außer das Alter zwickt mal hier mal da –  naja, so geht es wahrscheinlich mehr Menschen.
Ich denke  immer gerne an Sie – Sie sind noch immer mein „Engel“.
Liebe Grüße,
Barbara U.

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…….Wie versprochen melde ich mich anlässlich des
großartigen Ereignisses (....habe über die Weihnachtstage
zum ersten Mal meine Periode bekommen... tolles Feeling wieder
"normal und ganz zu sein")... ein enormer Reinigungsprozess
vollzieht sich gerade...

        Außerdem muss ich Ihnen mitteilen,
dass ich mich riesig gefreut habe, als ich sie in der WOMAN 
entdeckte, habe alle meine Bekannten und Freunde mobilisiert
zu voten und muss Ihnen sagen, dass ich es wunderbar finde,
dass sie so weit gekommen sind....
Und hoffe noch viel mehr für Sie.....in meinen Augen verdienen SIE es!!!

Übrigens ich habe mit Hrn. Professor über das bizare Thema -
Mirena Hormanspirale gesprochen - und wie Sie es schon gesagt
haben, er lehnt diese komplett ab. Mit Recht.
Empfohlen hat er die Durchtrennung oder die Kupferspirale.
Er meinte, die Mirena sei nicht für "die Frau" erfunden worden. 
Momentan kann ich mich für nichts entscheiden, muss auch nicht....
"Körperlich" war bis jetzt auch keine Notwendigkeit gegeben,
da sich sehr viel in mir abgespielt hat. Die Veränderung.. bis jetzt...
wieder zur normalen Frau zur werden, war schon enorm
und hat viel bewegt.
Und gottseidank habe ich einen sehr,
sehr verständnisvollen Mann an meiner Seite…

                                                     Daniela S.

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Lebst du durch die Köpfe anderer?

Lebst du aus Zitaten und Büchern?
Lebst du in der Nachahmung und Anempfindung dessen,
was andere erleben und beschreiben?
Lebst du in Worten und Theorien?
Lebst du in Plänen und Erinnerungen?
Lebst du in Illusionen und Fantasien?
Lebst du in Vorstellungen, denen du nicht nachgehst?

Lebst du?

Du hast einen Kopf, der dir etwas vorschlägt.
Du hast deine eigene Sicht der Welt.
Nimmst du sie ernst?
Du hast Vorstellungen und Träume,
was tust du, um sie dir zu erfüllen?

Geh den zarten Regungen in dir nach,
achte auf ihre vorsichtige Sprache.
Und nimm dir Zeit dafür.
Wenn du nur jagst, überhörst dich."

                                  Ulrich Schaffer

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......Ob es mir gut geht, weiß ich nicht so genau, denn
wenn man versucht aus alten (krankmachenden) Gewohnheiten auszusteigen,
stört dies die Bequemlichkeit der Umgebung und führt zwangsläufig
zu unerfreulichen Szenen. Aber da muss ich wohl durch..........

                                                  Christine C.

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………Und ich habe einen zwar kleinen, aber extem netten, aufmerksamen und
interessierten, jedoch nicht mitleidigen, Freundeskreis, wo ich Männlein
wie Weiblein jederzeit Tag und Nacht erreichen kann, wenn ich in irgend
einer Form Probleme habe, über meine Sorgen reden möchte oder einfach nur
plaudern oder etwas unternehmen möchte.
Ansonsten hat sich der Kontakt zur Umwelt schon sehr verändert. Ich habe
gemerkt, dass man mich irgendwie "meidet", wenn man von meiner Erkrankung
weiß, manche Menschen, zum Teil auch Leute, mit denen ich vorher viel
Kontakt hatte, versuchen mir offensichtlich aus dem Weg zu gehen. Ich
konnte klarerweise durch die Nebenwirkungen der Chemo mich nicht so viel
in der Öffentlichkeit aufhalten, wie dies früher war, was die Menschen
gewiss auch unsicher macht.
Und wenn es dann welche gibt, die sich entschuldigen, weil sie seit
Dezember vorigen Jahres nicht eine halbe Stunde Zeit finden konnten, mich
zu besuchen, oder ein paar Minuten für ein Mail, ein SMS oder ein
Telefonat übrig geblieben sind, antworte ich ihnen, dass jene Menschen,
die an MIR und meinem "neuen" Leben ehrlich interessiert sind, den Weg zu
mir immer auf irgend eine Weise finden... und die anderen... tja, die
anderen mögen dort in Frieden bleiben, wo sie sind.

Aber trotz allem keine Sorge!!! ... Ich bin mir 100% sicher, dass ich
bald wieder so gesund bin, dass ich ein angenehmes Leben führen kann ...
und... ich lebe mein Leben trotz allem....auch jetzt... denn ich hab nur
dieses eine... und ich genieße es mehr denn je.... mit ALLEM, was dazu
gehört!!!!... weil ich nämlich versuche, nur mehr das zu machen, was mir
Spaß macht!!!.... nur zurzeit phasenweise etwas eingeschränkt... hab
früher offenbar zu wenig Pausen gemacht, ggg... die mach ich eben jetzt
etwas konzentrierter :-))

Und das ist jetzt mein Lebensmotto:         

"Carpe diem" mit den vielen Kleinigkeiten,
die die Summe des Lebens ausmachen
und genieße jeden Augenblick
der unendlich kleinen Gegenwart - und die ist jetzt!

Berta Eckstein sagte einmal:
"Das einzige Mittel, Zeit zu haben,
ist: sich Zeit zu nehmen."
Und seit ich diese Worte beherzige, ist mein Leben um vieles
interessanter, schöner, vielfältiger, aufregender, gefühlvoller und vor
allem lebenswerter geworden!
Außerdem möchte ich hin und wieder was Verrücktes tun!
Mich an einem Gummiseil in den gähnenden Abgrund stürzen
(na ja, vor etlichen Jahren war ich noch ein wenig mutiger -
aber wenn ich einen besonders guten Tag hab......wer weiß....),
mit einem Hubschrauber zu einem Picknick fliegen,
vielleicht in einer Waldlichtung liegen und auf Sternschnuppen warten,
den Koffer packen und erst am Flughafen erfahren, wo es hingeht,
einfach ganz spontan ins Blaue fahren und für ein paar Stunden alles
hinter mir lassen,
oder einen Japanischkurs besuchen (dann hätte ich für meinen ersten und
einzigen Brief in Japanisch nicht 6,5 Stunden, sondern bloß 5 Minuten
gebraucht....), was Verrücktes, Ungewöhnliches, Unvernünftiges tun - ohne beweisbaren Nutzen!

Einfach nur zum Spaß!!!!

Und wenn ich mir Zeit nehme, um mal ganz für mich allein zu sein,
höre ich die Stimmen im Wind, die mich rufen.
Ja, und dann ist sie da, die Sehnsucht.
Die Sehnsucht, das Leben zu genießen,
die Sehnsucht nach einem Menschen, der mich liebt,
nach dem sonnigen Süden oder nach Antworten auf viele Fragen.
Und wie schön ist es doch, diese Sehnsucht,
dieses Ziehen in der Seele fühlen zu können!

Alles beginnt mit der Sehnsucht. (Nelly Sachs)

Und deshalb entscheide ich mich jeden Morgen neu
für einen wunderbaren Tag! Ich werde ihn auf mich
zukommen lassen und genießen....... ist zwar
oft leichter gesagt als getan, aber ich bin auf dem
richtigen Weg... und lerne ständig dazu,
um mir das zu ermöglichen!.....

                                                     Gertraud M.

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…… Gesundheitlich geht es mir gut. Alle Nebenwirkungen sind weg: Die

Dumpfheit im Kopf war als erstes weg, sehr schnell, dann die

Gelenkschmerzen, und so gegen Mitte Oktober hab ich plötzlich wieder

durchschlafen können, weil die Wallungen langsam verschwunden sind. Was

für ein gutes Gefühl, kann ich nur sagen. Am 24.Dezember um 17h (!) hat

dann auch die Menstruation erstmals wieder eingesetzt, pünktlich zur

Bescherung…..

                      Marianne K.

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Eine kleine Geschichte, die mich immer begleitet

- von mir für Sie:

…..Herr Alois Rech wohnt in Hoppweiler an der Gies.
Das liegt bei Eppenbach an der Ried, ganz in der Nähe von Unteralben.
Jeden Tag macht sich Herr Rech in seinem kleinen Gär
tchen zu schaffen. Er hackt den Boden und recht ihn,
er zieht den Löwenzahn heraus, zupft trockene Blätter
von den Sonnenblumen und gießt alles, was da wächst.
Zwei Nachbarn kommen vorbei. Sie tuscheln miteinander:
"Also so einer - hat der denn wirklich nichts Besseres zu tun,
als den ganzen Tag Blumen zu gießen?"

Der Gartenfreund hört das. Er sagt sich:
"Das muss ich mir nicht nachsagen lassen!
Ich habe ja wohl genug anderes zu tun!"

Herr Rech steht nun recht früh auf, stürzt sich in seine Arbeit
und macht viele Überstunden. Sein Chef ist zufrieden.
Die schönen Pflanzen in seinem Gärtchen vertrocknen,
und nach ein paar Wochen steht der Garten voller Unkraut.
Da hört er, wie seine Nachbarn an dem Grundstück vorbeigehen:
"Also so einer - lässt alles verkommen. Wie sieht denn das aus?
Es ist eine Schande für den ganzen Ort!"

Am nächsten Tag steht Herr Rech ganz früh auf.
Er arbeitet in seinem Betrieb wie ein Wilder und bringt
abends spät sein Gärtchen in Ordnung.
Da hört er, wie seine Nachbarn vorbeikommen:
"Also so einer. Nun hat er vier Kinder und
kümmert sich gar nicht um sie. Seiner Frau hilft er nicht.
Schämen sollte sich so einer!"

Von da an steht Herr Rech noch früher auf.
Er arbeitet im Morgengrauen in seinem Gärtchen,
arbeitet in seinem Betrieb wie ein Wilder,
hilft am Nachmittag seiner Frau, kümmert sich dann um die Kinder.
Todmüde fällt er ins Bett.

So geht es eine Zeitlang, bis er eines Morgens nicht mehr aufsteht.
Der Arzt stellt den Totenschein aus. "Herzinfarkt" schreibt er darauf.
Am übernächsten Tag ist die Beerdigung.
Seine treuen Nachbarn begleiten ihn auf seinem letzten Weg.
"Also so einer - Was hat er jetzt von seiner vielen Schafferei gehabt?"…

zuletzt geändert von mainadmin am 2017-05-29 12:16:25




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Praxisleitfaden
2015-02-22 21:10:13

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2014-05-29 17:37:11

 
 
 

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